BEWE 2.0: Was du als Patient davon hast – und warum das für deine Zähne wichtig ist

Ester war wieder fleissig: Ester Hoekstra ist Co-Autorin einer internationalen wissenschaftlichen Studie zur Weiterentwicklung des BEWE-Systems (BEWE 2.0).

Das bedeutet für dich ganz konkret:
Moderne Forschung fließt bei uns direkt in deine Behandlung ein.

Hier haben wir das Prachstück, das für den „Nichtfachmenschen“ allerdings etwas kryptisch zu lesen sein könnte:

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0300571226001879?dgcid=rss_sd_all

Einfach erklärt: Was bringt dir BEWE 2.0?

 Unser Zahnverschleiß entsteht oft schleichend – viele Menschen merken lange nichts davon. Mit BEWE 2.0 können wir heute:

  • Zahnverschleiß früher erkennen

  • ihn genauer einschätzen

  • und Behandlungen individuell auf dich abstimmen

So lassen sich größere Schäden oft vermeiden, bevor sie entstehen.


Was ist BEWE überhaupt?

Die Basic Erosive Wear Examination (BEWE) wurde 2008 als Screening-Werkzeug für Zahnverschleiß eingeführt. Ziel war es, Zahnärztinnen und Zahnärzten ein einfaches und praxistaugliches System an die Hand zu geben, um Zahnsubstanzverlust systematisch zu erfassen. Das System orientierte sich an der grundlegenden Parodontaluntersuchung (BPE) und war bewusst nicht als hochpräzises Messinstrument gedacht, sondern als strukturierte Entscheidungshilfe im Praxisalltag.

Durch seine einfache Anwendung wurde BEWE weltweit in zahnärztliche Praxissoftware integriert und im Alltag etabliert.


Warum das alte System nicht mehr ausgereicht hat

Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass das ursprüngliche BEWE-System Schwächen hatte:

  • Die höchste Stufe (Score 3) war zu ungenau und reichte von leichtem Verschleiß bis hin zu stark zerstörten Zähnen.

  • Die Unterscheidung zwischen Score 0 (kein Verschleiß) und Score 1 (erste Veränderungen) war in der Praxis oft nicht eindeutig.

Das machte eine genaue Einschätzung und Vergleichbarkeit schwieriger.


BEWE 2.0 – präziser, klarer, moderner

Die Weiterentwicklung BEWE 2.0 behebt genau diese Probleme. Neu ist eine zusätzliche Stufe 4, die:

  • einen Verlust der Kronenhöhe von mindestens 2 mm oder

  • einen horizontalen Substanzverlust von mindestens 2 mm im Zahnhalsbereich

erfasst. Gleichzeitig wurden die Kriterien zwischen den Stufen 0 und 1 klar definiert.

Für dich bedeutet das: eine realistischere Einschätzung deines Zahnzustands und eine bessere Behandlungsplanung.


Warum das für Dich in der Zahnarztpraxis Bertram besonders ist

Dass unsere Mitarbeiterin Ester Hoekstra Co-Autorin dieser wissenschaftlichen Weiterentwicklung ist, ist für uns mehr als ein Titel. Ihr Fachwissen fließt direkt in unsere tägliche Arbeit ein.

Für dich heißt das:

  • Behandlung nach aktuellem wissenschaftlichem Standard

  • präzisere Diagnostik

  • individuell abgestimmte Präventions- und Therapiekonzepte bei Zahnverschleiß


Literatur
Bartlett D, Ganss C, Lussi A.
Basic Erosive Wear Examination (BEWE): a new scoring system for scientific and clinical needs.
Clinical Oral Investigations. 2008;12(Suppl 1):S65–S68.
doi:10.1007/s00784-007-0181-5, siehe:

https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0300571226001879?dgcid=rss_sd_all

https://zahnarztpraxis-bertram.com/praxis/team/ester-hoekstra/

Hinweis zur Texterstellung:
Dieser Artikel wurde redaktionell von der Zahnarztpraxis Bertram erstellt und zur sprachlichen Optimierung unter Einsatz von KI-gestützter Textassistenz bearbeitet. Die inhaltliche Verantwortung liegt vollständig bei der Zahnarztpraxis Bertram.