Verschwommenes Sehen, Druck hinter den Augen oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit können sehr belastend sein – besonders dann, wenn augenärztliche Untersuchungen keine eindeutige Ursache ergeben. Diese Situation erleben viele Betroffene als frustrierend und verunsichernd. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Blick zu erweitern und auch den Kieferbereich mit einzubeziehen.

In der Zahnarztpraxis Bertram verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem wir den Körper als fein abgestimmtes Zusammenspiel betrachten. Kiefer, Muskulatur, Nerven und umliegende Strukturen stehen in enger Verbindung zueinander. Auch die Augenregion ist in dieses System eingebunden.

Anatomisch verlaufen Teile der Kaumuskulatur in unmittelbarer Nähe zu Nerven und Blutgefäßen, die auch die Augen versorgen. Dauerhafte muskuläre Anspannung, etwa durch nächtliches Pressen, Knirschen oder funktionelle Fehlbelastungen im Kiefer, kann sich auf benachbarte Strukturen auswirken. In der Folge können Reize entstehen, die vom Körper unter anderem als Druckgefühl, visuelle Irritationen oder allgemeine Überlastung wahrgenommen werden. Wie sich dies äußert, ist individuell verschieden.

Hinweise, bei denen wir in der Zahnarztpraxis Bertram einen möglichen Zusammenhang zwischen Sehstörungen und dem Kiefer prüfen können, sind zum Beispiel:

  • Sehbeschwerden in Kombination mit Kopf- oder Gesichtsschmerzen

  • ein Druck- oder Schweregefühl im Bereich der Augen, besonders nach konzentrierter Arbeit

  • eine Zunahme der Beschwerden in Stressphasen oder gegen Abend

  • begleitende Auffälligkeiten im Kieferbereich, wie Knacken, Spannungsgefühle oder Schmerzen beim Kauen

Im Rahmen unserer funktionsorientierten Diagnostik betrachten wir das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken und Muskulatur mit besonderer Sorgfalt. Mithilfe der elektronischen Funktionsanalyse (z. B. T-Scan) lassen sich Belastungsmuster erkennen, die zu muskulären Spannungen beitragen können. Die Axiographie ermöglicht eine präzise Dokumentation der Kiefergelenkbewegungen und kann Hinweise auf Bewegungseinschränkungen liefern, die kompensatorische Spannungen begünstigen. Dabei beziehen wir auch die angrenzenden Strukturen, einschließlich der Augenregion, in unsere Betrachtung mit ein.

In passenden Fällen kann eine individuell angepasste Funktionsschiene aus unserem hauseigenen Labor dazu beitragen, die Kaumuskulatur zu entlasten und dem System mehr Ruhe zu ermöglichen. Viele Patientinnen und Patienten empfinden dies als wohltuenden Schritt hin zu mehr Ausgeglichenheit und körperlichem Wohlbefinden. Ziel ist es, Spannungen zu reduzieren und dem natürlichen Zusammenspiel der beteiligten Strukturen wieder mehr Raum zu geben – achtsam, individuell und im Sinne der Prävention.


Hinweis:

Diese Darstellung dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Therapieplanung. Medizinische Entscheidungen erfolgen ausschließlich nach persönlicher Untersuchung.

Dieser Beitrag wurde unter Nutzung von KI erstellt und von den fachlich zuständigen Mitgliedern des Teams der Zahnarztpraxis Bertram inhaltlich geprüft und freigegeben.