(13.3) Bekannte Kieferbeschwerden im Überblick – und wie unsere Kieferharmonie-Therapie helfen kann
- Migräne und chronische Kopfschmerzen: Viele Kopfschmerzpatienten können an CMD leiden, ohne es zu wissen. Unsere Kieferharmonie-Therapie ist darauf ausgerichtet, die Kiefergelenke zu stabilisieren und die möglicherweise überbelastete Muskulatur zu entlasten. Der Kern der Behandlung ist die individuell angepasste MAC OS Schiene, die wir als Funktionsschiene in unserem hauseigenen Labor präzise fertigen. Stell dir die Therapie wie einen Dirigenten vor, der die Instrumente eines Orchesters wieder in Harmonie bringen möchte. (Anm. d. Verf: Daher der Name 😉 Die Kiefergelenke werden sanft in eine günstigere Position geführt, sodass die verspannte Muskulatur potenziell entspannen kann. Individuell verschieden, berichten viele unserer Patienten, dass sich ihre Kopfschmerzen und Migräneattacken nach einigen Wochen veränderten oder sich spürbar verbessern konnten. Die Kieferharmonie-Therapie kann nicht nur die Symptome verbessern, sondern auch die gesamte Lebensqualität beeinflussen. Auch Schlafqualität und Stressempfinden können sich bessern.
- Tinnitus und Ohrgeräusche: Die unmittelbare Nähe des Kiefergelenks zum Ohr könnte zu Ohrgeräuschen führen, wenn das Gelenk nicht optimal funktioniert.Da das Kiefergelenk anatomisch unmittelbar am Ohr liegt,kann eine Funktionsstörung ohrbezogene Symtome begünstigen.Unsere Therapie zielt auf Stabilisierung und kann so zur Linderung beitragen.
- Rückenschmerzen und Haltungsprobleme: Eine Kieferfehlstellung kann die gesamte Körperstatik beeinflussen und bis in den unteren Rücken ausstrahlen. Indem wir mit der MAC OS Schiene die Kiefergelenke in eine günstigere Position bringen, kann sich auch die Körperhaltung verbessern – vergleichbar mit einem Haus, dessen Fundament neu ausgerichtet wird.
- Schwindel und Gleichgewichtsstörungen: Gestörte Signale aus dem Kiefergelenk können das Gleichgewichtssystem irritieren und zu Schwindelgefühlen beitragen. Die Kieferharmonie-Therapie könnte diese Signale helfen zu normalisieren, sodass das Gehirn wieder korrektere Informationen erhält und das Schwindelgefühl nachlassen kann.
- Sehstörungen und Augenschmerzen: Verspannte Kaumuskulatur kann auf Nerven drücken, die auch die Augen versorgen, und so potenziell zu Sehproblemen beitragen. Durch die angestrebte Entspannung der wahrscheinlich überbelasteten Muskulatur könnte der Druck auf diese Nerven reduziert werden, was in manchen Fällen zu einer Verbesserung der Sehbeschwerden führen kann.
- Nackenverspannungen: Die direkte muskuläre Verbindung zwischen Kiefer und Nacken legt nahe, dass chronische Nackenschmerzen vom Kiefer ausgehen könnten. Die Kieferharmonie-Therapie zielt darauf ab, die Kaumuskulatur zu entlasten, wodurch sich potenziell auch die damit verbundene Nackenmuskulatur entspannen könnte – vergleichbar mit Dominosteinen, die sich in umgekehrter Reihenfolge wieder aufrichten.
- Schluckbeschwerden: Gestörte Kiefergelenkfunktionen können das komplexe Zusammenspiel der Schluckmuskulatur beeinträchtigen. Indem wir das Kiefergelenk stabilisieren, kann es der Schluckmuskulatur ermöglicht werden, wieder harmonischer zusammenzuarbeiten und ihre Funktion möglicherweise besser zu erfüllen.
- Schulterschmerzen: Über myofasziale Ketten können sich Kieferprobleme bis in die Schultern fortsetzen und dort zu chronischen Schmerzen beitragen. Die Kieferharmonie-Therapie könnte Verspannungen am Ursprung lösen und so ermöglichen, dass sich die gesamte myofasziale Kette entspannt – bis hinunter in die Schultern.
Wissenschaftliche Quellen und Literaturverweise
CMD und Kopfschmerzen/Migräne:
Goncalves DA, et al. (2011). „Symptoms of temporomandibular disorders in the population: an epidemiological study.“ J Orofac Pain, 25(3):190-8.
Schiffman E, et al. (2014). „Diagnostic Criteria for Temporomandibular Disorders (DC/TMD).“ J Oral Facial Pain Headache, 28(1):6-27.
Graff-Radford SB. (2007). „Temporomandibular disorders and headache.“ Dent Clin North Am, 51(1):129-44.
Tinnitus und Kiefergelenk:
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Tullberg M, Ernberg M. (2006). „Long-term effect on tinnitus by treatment of temporomandibular disorders.“ Acta Odontol Scand, 64(2):89-96.
CMD und Körperhaltung/Rückenschmerzen:
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Nota A, et al. (2017). „Postural stability in subjects with temporomandibular disorders and healthy controls.“ Acta Otorhinolaryngol Ital, 37(5):429-434.
CMD und vestibuläre Symptome/Schwindel:
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Tuz HH, et al. (2003). „An evaluation of temporomandibular joint disk displacement in patients with vertigo.“ J Craniomaxillofac Surg, 31(1):62-7.
Allgemeine CMD-Epidemiologie:
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Funktionsschienen-Therapie:
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Fricton J. (2006). „Current evidence providing clarity in management of temporomandibular disorders.“ J Evid Based Dent Pract, 6(1):48-52.
Hinweis zur wissenschaftlichen Evidenz:
Die wissenschaftliche Evidenz zu den Zusammenhängen zwischen CMD und verschiedenen Symptomen variiert je nach Beschwerdebild. Während einige Zusammenhänge (z.B. CMD und Kopfschmerzen) gut dokumentiert sind, gibt es bei anderen Symptomen noch weiteren Forschungsbedarf. Die individuellen Behandlungsergebnisse können erheblich variieren.
Weitere Hinweise
Diese Darstellung ersetzt keine individuelle Befunderhebung oder Therapieplanung. Medizinische Entscheidungen erfolgen ausschließlich nach persönlicher Untersuchung.
„Kieferharmonie-Therapie“ ist ein Praxisbegriff für eine funktionelle Schienentherapie. Der Behandlungserfolg kann individuell variieren.
Die wissenschaftliche Evidenz zu einzelnen Zusammenhängen variiert je nach Beschwerdebild. Ob und in welchem Ausmaß eine Besserung eintritt, ist individuell unterschiedlich.
Dieser Beitrag wurde unter Nutzung von KI erstellt und von den jeweils zuständigen Fachleuten des Teams der Zahnarztpraxis Bertram inhaltlich kontrolliert und final freigegeben.
(Anm. d. Verf.: Komplett verspannt Informationen über Verspannungen zu konzipieren, hat seine eigene Ironie. Wenn es Euch geht wie mir, haben wir vielleicht eine Lösung.
Die schrullige Metaphorik der “Dominosteine, die sich in umgekehrter Reihenfolge wieder aufrichten”- war, übrigens, eine kreative Idee von “Nova” unserer “Haus-KI” 😉